Rezension: FlammenKuss

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FlammenKuss; Susanne Koster

Arena-Verlag, 2008

192 Seiten

Originaltitel: De trap naar de hemel

Klappenbroschur:8,95€

EAN, ISBN: 9783401062723, 3401062727

Genre: Thriller

Inhalt

Marikas neuer Freund hat sie schon wieder verlassen und in der Schule wird sie von ihren Klassenkameradinnen verspottet. Traurig irrt sie durch die Stadt, steht an einer Brücke und beugt sich gefährlich weit über das Geländer, als ein fremder junger Mann sie auf einmal nach hinten reißt. Er stellt sich ihr als Martin vor und ist von nun an immer dort, wo Marika ist. Er bringt sie mit dem Auto in die Schule, lernt mit ihr und scheint sogar ihre Gedanken lesen zu können. Marika fühlt sich zugleich angezogen von seiner Freundlichkeit und seinem guten Aussehen, wird dennoch manchmal abgeschreckt von seinem teils merkwürdigen oder agressiven Verhalten. Als sie sich als Ferienjob um seine Oma kümmert, betritt sie Martins Turmzimmer ohne seine Erlaubnis und kommt dem wahren Grund für sein Verhalten ihr gegenüber auf die Spur. Und das hat schreckliche Folgen…

Meine Meinung

Ich habe schon viele Arena-Thriller gelesen und FlammenKuss war eindeutig einer der schlechtesten. Zuerst einmal das Cover: Im Vordergrund sieht man ein Stück Papier brennen, nicht wirklich eindrucksvoll, aber es passt mit dem Titel zusammen. Schon hier hätte man etwas Auffälligeres als eine Papierkugel hernehmen können. Der Hintergrund ist gelb und orange gestaltet und weist ein seltsames Muster aus Kringeln oder Wölkchen auf. Ich schätze mal, das sollen Rauchwölkchen sein, sicher weiß ich es aber nicht. Jedenfalls spricht mich das Cover nicht wirklich an.
Der Klappentext hingegen hat mich ziemlich angesprochen, denn eigentlich finde ich so Stalker-Geschichten mit irgendwelchen Geheimnissen ziemlich spannend, doch nach etwa 20 Seiten war Martin kein Stalker mehr, sondern einfach ein Freund für Marika, in den sie sich letztendlich verliebt hat. Dennoch fand ich seine Vergangenheit spannend und das, was mit seiner Mutter passiert ist, wollte ich unbedingt herausfinden. Noch ein Grund, dieses Buch nicht zu mögen, sind die Charaktere. Am Anfang hat Marika mit ihrer Mutter Streit, weil sie nach ein paar Tagen Krankschreiben wegen Liebeskummer wieder in die Schule soll. Sie läuft weg und ist auf einmal bei einer Brücke. Dort beugt sich Marika etwas weit über ein Brückengeländer und ein  Fremder  kommt und reißt sie nach hinten. Diese Stelle fand ich irgendwie schon strange, Marika ist ja nicht auf das Brückengeländer gestiegen, sondern hat sich einfach nur etwas weit hinüber gebeugt. Ich dachte, danach geht es normal weiter, doch: FEHLANZEIGE! Am nächsten Tag in der Schule wird Marika von ihren -auch etwa 16-jährigen- Mitschülerinnen gehänselt, was ich etwas sehr kindisch fand. Sie haut aus der Schule ab, läuft in einen Park und heult. Dort kommt der Mann, der sie gestern noch grob auf die Beücke geschubst hat, reicht ihr seine Hand und sie geht widerstandslos in sein Auto und fährt mit ihm irgendwohin. 

WIE NAIV KANN MAN BITTE SEIN?! 

Das ist bei weitem nicht die einzige Stelle, an der ich mich gefragt habe, wie blöd Marika eigentlich ist. Immer wieder im Buch tut oder sagt sie Sachen, die vielleicht der Intelligenz einer 10-jährigen entsprechen, aber sie ist 16! Beispielsweise als Martin ihr Handydisplay repariert, indem er es mit 2 Magneten fixiert. Entschuldigung, aber wie kann man nicht merken, dass Glas in keinster Weise magnetisch ist und das in Wirklichkeit niemals funktionieren könnte?! Im Laufe der Geschichte fasst Martin Marika teilweise so grob an, dass sie Abdrücke davon bekommt und ist insgesamt manchmal nett und teilweise einfach nur abstoßend. Wie ein Mädchen mit einem IQ größer als der einer Birne so jemanden anziehend finden kann, ist mir ein absolutes Rätsel. Auch die Sprache der Autorin war teilweise einfach ziemlich niveaulos. Ich könnte mich jetzt noch ewig weiter über dieses Buch beschweren, aber ihr versteht auch so, was ich von ihm halte. 

Das Ende war etwas vorraussehbar und im Gegensatz zum Rest der Geschichte ziemlich gewalttätig und spannend. 

Fazit

 FlammenKuss war wirklich nicht berauschend und ich kann es nicht empfehlen. 

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Ein Gedanke zu “Rezension: FlammenKuss

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